DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Jose Carreras Leukämie-Stiftung fördert neue Station für Stammzelltransplantatio

Veröffentlicht am Montag 24 November 2014 10:55:33 von rschilke,

Jose Carreras Leukämie-Stiftung fördert neue Station für Stammzelltransplantationen mit einer Million Euro

Dreizehn Monate nach der Grundsteinlegung fand am 11. November 2014 das Richtfest für den zweiten Bauabschnitt des Universitätsklinikums Jena statt, um am Standort Jena-Lobeda die erste große Bauphase abzuschließen. Das Projekt gehört zu den größten Klinikbauten in der BRD und bietet auf rund 50.000 qm Nutzfläche Raum für 15 Kliniken und Institute.

Der Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, führte als Vertreter des Landes aus, dass die Arbeiten beim größten öffentlichen Investitionsprojekt Thüringens zügig vorangingen, in Jena-Lobeda eines der modernsten Krankenhäuser Europas entstünde und damit optimale Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung auf universitärem Niveau gesichert wären. Zusätzlich stärke die Investition Forschung und Wissenschaft im Freistaat und schaffe damit die besten Voraussetzungen für eine praxisorientierte und praxisnahe Ausbildung für künftige Ärztinnen und Ärzte.

 


Pressemitteilungen der DEA: Medizin+Kunst erscheint am 15.11.2014

Veröffentlicht am Freitag 14 November 2014 12:48:42 von rschilke,

Wie gewohnt, dürfen wir auf die Jahresendausgabe 2014 des Ärztemagazins Medizin+Kunst hinweisen, die am 15.11.2014 erscheint und ab sofort über http://www.medizin-kunst.de  auch im Internet jederzeit abrufbereit zur Verfügung steht.

Diese Ausgabe ist besonders interessant, da sie auf zahlreichen Beiträgen beruht, die ausschließlich in Medizin+Kunst ihre Veröffentlichung finden.

Den Leitartikel hat der Herausgeber dieses Mal Dr. med. Daniel Vasella gewidmet, der als erster Vorstandsvorsitzender 14 Jahre lang Novartis leitete und den Pharmakonzern zur Nummer Eins unter den Arzneimittelherstellern weltweit machte.
 


Alle Themen: Aufklärungspflicht, „nil nocere", Placebo, Nocebo

Veröffentlicht am Montag 03 November 2014 10:12:44 von rschilke,


von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux, IEP

Worte gehören zu den mächtigsten Werkzeugen, über die ein Arzt verfügt. Wie ein zweischneidiges Schwert können Sie sowohl tief verletzen, als auch heilen. Gesetz- und Berufsordnung zwingen Ärzte im persönlichen Gespräch aufzuklären - zur Sicherheit der Patienten und zu ihrer eigenen Sicherheit. Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage der Arzt-Patient-Beziehung;  diese wurde in den letzten Jahren vermehrt analysiert und ist Gegenstand verschiedener Modellvorstellungen, bei denen heute individuelle Autonomie, Selbstbestimmungsrecht und die Entscheidungsfreiheit der Patienten im Vordergrund stehen. Der Patient partizipiert aktiv und ist nicht mehr passiver, durch die Krankenrolle seiner Verantwortung entlasteter Empfänger ärztlicher Leistungen. Als idealtypisch gilt das Modell des shared decision making (gemeinsame/partizipative Entscheidungsfindung). Das Behandlungsgebot „nil nocere - nicht zu schaden" klingt selbstverständlich. Was aber, wenn die Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen mehr Schaden anrichtet als Nutzen zu bringen? Der Placebo-Wirkung steht offenbar eine Nocebo-Wirkung gegenüber - ein Dilemma.

Aus dem Bereich der Placebo-Forschung liegen grundlegende Erkenntnisse vor. Placebo-Effekte sind keineswegs nur Einbildung, sondern gehen mit messbaren körperlichen Änderungen einher („Powerful Placebo"). Hauptmechanismen des Placebo-Effektes sind Erwartungen, typischerweise erzeugt durch verbale Suggestionen, Konditionierungsprozesse im Sinne bedingter Reflexe, sowie psychosoziale Kontextfaktoren wie Farbe und Preis, Applikationsart, Arztmerkmale und Vorerfahrungen. Placebo-Effekte machen wahrscheinlich einen Teil, wenn nicht die Gesamtheit der Wirkung von Alternativ- und Komplementärmedizin aus.

 


Pressemitteilungen der DEA: Die nephrologische Versorgung in der BRD auf hohem Niveau!

Veröffentlicht am Montag 27 Oktober 2014 08:06:49 von rschilke,

1924 führte der Giessener Internist Georg Haas die erste Dialyse durch und bewies damit, dass eine Blutwäsche am lebenden Menschen möglich ist. Diesem medizinischen Durchbruch, der damals selbst von Experten belächelt wurde, verdanken heute rund 80.000 Nierenpatienten in Deutschland ihr Leben. Heute ist die Dialyse das einzige Therapieverfahren, das ein Organ dauerhaft ersetzen kann.

Selbst das noch junge Berufsbild des Nephrologen hat sich zwischenzeitlich stark gewandelt. Nephrologen sind nicht nur hoch spezialisierte Fachärzte, sondern auch Disease Manager, weil Nierenerkrankungen immer Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Organismus haben. Nephrologen denken und behandeln interdisziplinär und kooperieren eng mit Hausärzten, Diabetologen, Kardiologen und Geriatern - sagt Prof. Dr. Jürgen Floege, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie.

 


Pressemitteilungen der DEA: Deutsche Forschungsgemeinschaft beschloss Maßnahmen gegen Mediziner

Veröffentlicht am Dienstag 21 Oktober 2014 08:08:33 von rschilke,

Deutsche Forschungsgemeinschaft beschloss Maßnahmen gegen Mediziner wegen bewusster Datenmanipulation

Der jetzt mit Maßnahmen belegte Mediziner Dr. Dennis Rottländer war Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulla C. Hoppe, früher Uniklinik Köln, jetzt Uniklinik Salzburg. Im Mai 2012 wurden der DFG Vorwürfe der Datenmanipulation in mehreren Publikationen angezeigt, in denen Hoppe selbst „corresponding author" ist, und die von der DFG gefördert worden waren. Einem Gutachter waren identische und gespiegelte so genannte „patch clamp"-Spuren in verschiedenen Abbildungen aufgefallen.

Im Oktober 2012 informierte Hoppe die DFG über das schriftliche Geständnis ihres früheren Mitarbeiters Rottländer, in dem dieser einräumte, in zwei der betroffenen Publikationen bewusst und systematisch elektrophysiologische Spuren gefälscht zu haben. Diese beiden Publikationen waren Gegenstand eines Antrags von Rottländer für ein DFG-Forschungsstipendium. Beide Publikationen wurden im Dezember 2012 mit dem ausdrücklichen Hinweis auf das Fehlverhalten von Rottländer zurückgenommen. Rottländer gab einen ihm in diesem Kontext verliehenen Preis und das Preisgeld zurück.