DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Frohe Weihnachten und ein guten Rutsch ins Jahr 2015

Veröffentlicht am Dienstag 16 Dezember 2014 15:23:52 von rschilke,

Präsidium, Aufsichtsrat und Vorstand der Deutschen Eliteakademie wünschen ihren Mitgliedern und Freunden ein geruhsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr - genießen Sie die Festtage!

Blickt man auf 2014 zurück, dann erwies sich die BRD wahrlich als Insel der Seeligen. Während vielerorts große wirtschaftliche Probleme, Krisenherde, Kriege und Epidemien wüteten - man denke an die Annektierung der Krim, die immer noch schwelenden Kämpfe in der Ukraine, Syrien, dem Irak und in Afghanistan, die Ebola-Seuche in Liberia, Mali, Sierra Leone und Guinea - zeigte sich Deutschland als wirtschaftlich und sozial stabiler Faktor, stieg die Börse auf Höchststände, sank die Arbeitslosigkeit drastisch, ist der Wohlstand der Bundesbürger weit und breit sichtbar. Hier nimmt die BRD im Vergleich    zu den meisten anderen Ländern weltweit eine Spitzenstellung ein.

 


Pressemitteilungen der DEA: Neue Nomenklatur für Psychopharmaka

Veröffentlicht am Montag 08 Dezember 2014 12:04:48 von rschilke,


von Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller, IEP

Die Benennung von Psychopharmaka hat sich seit Einführung der ersten Psychopharmaka entwickelt. Sie ist vielen, nicht nur Ärzten, inzwischen sehr vertraut, aber unter zahlreichen Aspekten nicht mehr zeitgemäß. Sie richtet sich in der Regel nach der zuerst zugelassenen Indikation für das jeweilige Medikament, und so kennen wir Antidepressiva, Antipsychotika, Anxiolytika, etc.

Allerdings entstehen schon seit langem im klinischen Alltag Probleme dadurch, dass Psychopharmaka häufig im Laufe ihrer weiterer klinischen und wissenschaftlichen Evaluierung andere Indikationen dazu erhalten haben, da erkannt wurde, dass sie auch bei anderen psychischen Erkrankungen helfen. So wirken viele Antidepressiva, wie z.B. die selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (selective serotonin reuptake inhibitors = SSRI), auch bei Angsterkrankungen, Antipsychotika nicht nur bei schizophrenen Erkrankungen, sondern auch bei Manien und bei bipolaren Depressionen (Depressionen im Rahmen manisch-depressiver Erkrankungen), usw.
Im klinischen Alltag ergibt sich dadurch die zu Missverständnissen führende Situation, dass z.B. ein  Patient, der an einer Angsterkrankung leidet, ein Medikament erhält, das als Antidepressivum bezeichnet wird, was den Patienten verwirrt. Oder ein Patient mit einer therapieresistenten Depression bekommt zusätzlich zum Antidepressivum ein Antipsychotikum (sogenannte add-on- oder Augmentationstherapie), um ein besseres therapeutisches Ansprechen zu erreichen. Die Tatsache, dass der Patient ein Antipsychotikum erhält, lässt ihn vermuten, dass er nun eine viel schlimmere Erkrankung hat als „nur" eine Depression. Diese und viele andere Probleme lassen sich vermeiden, wenn man Psychopharmaka nicht indikationsbezogen benennt, sondern nach ihren pharmakologischen Wirkmechanismen, wie dies z.B. auch in der internistischen Hypertonus-Therapie der Fall ist.
 


Pressemitteilungen der DEA: Sterbehilfe und die Bedeutung palliativmedizinischer und psychopharmakologische

Veröffentlicht am Montag 01 Dezember 2014 17:13:09 von rschilke,

Sterbehilfe und die Bedeutung palliativmedizinischer und  psychopharmakologischer Therapie

von Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller, IEP

Das Thema „Tötung auf Verlangen" wird in den letzten Jahren viel diskutiert, weil offensichtlich viele Menschen dies als eine wichtige Problematik empfinden. In  Meinungsumfragen bejahen etwa 70% der deutschen Bevölkerung Sterbehilfe im Allgemeinen, etwa 50% aktive Sterbehilfe. Die Zahlen scheinen über die Jahre anzusteigen. Derzeit ist die Medienpräsenz dieses Themas besonders hoch wegen der Vorbereitung einer entsprechenden Gesetzesvorlage für den Deutschen Bundestag.
Es handelt sich um eine hoch komplexe Problematik, die oft in den Diskussionen nicht in der notwendigen Differenziertheit behandelt wird. Häufig wird insbesondere in den Medien eher von erschütternden Einzelfällen ausgegangen, die dann mit einer gewissen Plausibilität die Notwendigkeit der Tötung auf Verlangen als optimale Lösung suggerieren, ohne das komplizierte Mosaik von pro- und contra-Argumenten zu erörtern.
Bezieht man u.a. alle relevanten medizinischen, psychologischen, ethischen, weltanschaulichen und gesundheitsökonomischen Aspekte ein, wird deutlich, wie schwer eine sinnvolle Lösung ist, die den Bedürfnissen unserer heutigen pluralistischen Gesellschaft gerecht wird und gleichzeitig unseren, auf der Basis einer weiterhin prägenden europäischen Geistesgeschichte  gewachsenen Wertvorstellungen entspricht.
Viele Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang, für die welche Antworten nicht leicht sind, insbesondere nicht, wenn es um eine gesetzliche Regelung der Kriterien für die Sterbehilfe geht. Insbesondere ist die Frage, ob man neben der passiven  und der indirekten Sterbehilfe sowie der Beihilfe zum Suizid auch die aktive Sterbehilfe zulassen und gesetzlich regeln will, noch nicht entschieden. Die derzeit vorgebrachten Positionen sind geprägt u.a. durch weltanschauliche und parteipolitische Einstellungen.
Die gut untersuchten Erfahrungen mit dem 2001  in den Niederlanden eingeführten Sterbehilfegesetz, das ausdrücklich aktive Sterbehilfe zulässt, sind ein Menetekel. Sie zeigen, dass die ursprünglich eng gefassten Kriterien zunehmend aufgeweicht und auch die Ausführung der vom Gesetz vorgeschriebenen administrativen Prozeduren sehr häufig nicht eingehalten wurden. Ca. 3000 Bürger pro Jahr nehmen in den Niederlanden Sterbehilfe in Anspruch.


Die Gesamtproblematik erkennend, haben die meisten europäischen Länder - außer Niederlande, Belgien und Luxemburg -  bisher auf ein Sterbehilfegesetz verzichtet.  Die zunehmend bessere palliativmedizinische Versorgung in Deutschland kann eventuell den Wunsch nach Sterbehilfe  zunehmend reduzieren und obendrein die Sterbehilfe eher auf den Bereich der passiven  und indirekten Sterbehilfe und ggf. Beihilfe zum Suizid  beschränken. Damit wäre die aus Sicht vieler, insbesondere aus ärztlicher Sicht (die meisten Ärzte lehnen aktive Sterbehilfe ab!

Dies ist auch die Sicht der Bundesärztekammer!), höchst problematische aktive Sterbehilfe eventuell ganz vermeidbar.

Vorrangig sollte es um den Ausbau und die Weiterentwicklung der Palliativmedizin gehen. In deren Rahmen ist u.a. auch auf ausreichende medikamentöse Schmerztherapie und schlaffördernde Maßnahmen (bei Bedarf Hypnotika) zu achten und eine ggf. notwendige medikamentöse Sedierung, eventuell bis hin zur sogenannten finalen Sedierung, vorzunehmen. Eine die komorbide  Gesamtsituation begleitende Depression  sollte, falls der Schweregrad dies fordert, mit Antidepressiva behandelt werden.
 


Pressemitteilungen der DEA: Jose Carreras Leukämie-Stiftung fördert neue Station für Stammzelltransplantatio

Veröffentlicht am Montag 24 November 2014 10:55:33 von rschilke,

Jose Carreras Leukämie-Stiftung fördert neue Station für Stammzelltransplantationen mit einer Million Euro

Dreizehn Monate nach der Grundsteinlegung fand am 11. November 2014 das Richtfest für den zweiten Bauabschnitt des Universitätsklinikums Jena statt, um am Standort Jena-Lobeda die erste große Bauphase abzuschließen. Das Projekt gehört zu den größten Klinikbauten in der BRD und bietet auf rund 50.000 qm Nutzfläche Raum für 15 Kliniken und Institute.

Der Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, führte als Vertreter des Landes aus, dass die Arbeiten beim größten öffentlichen Investitionsprojekt Thüringens zügig vorangingen, in Jena-Lobeda eines der modernsten Krankenhäuser Europas entstünde und damit optimale Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung auf universitärem Niveau gesichert wären. Zusätzlich stärke die Investition Forschung und Wissenschaft im Freistaat und schaffe damit die besten Voraussetzungen für eine praxisorientierte und praxisnahe Ausbildung für künftige Ärztinnen und Ärzte.

 


Pressemitteilungen der DEA: Medizin+Kunst erscheint am 15.11.2014

Veröffentlicht am Freitag 14 November 2014 12:48:42 von rschilke,

Wie gewohnt, dürfen wir auf die Jahresendausgabe 2014 des Ärztemagazins Medizin+Kunst hinweisen, die am 15.11.2014 erscheint und ab sofort über http://www.medizin-kunst.de  auch im Internet jederzeit abrufbereit zur Verfügung steht.

Diese Ausgabe ist besonders interessant, da sie auf zahlreichen Beiträgen beruht, die ausschließlich in Medizin+Kunst ihre Veröffentlichung finden.

Den Leitartikel hat der Herausgeber dieses Mal Dr. med. Daniel Vasella gewidmet, der als erster Vorstandsvorsitzender 14 Jahre lang Novartis leitete und den Pharmakonzern zur Nummer Eins unter den Arzneimittelherstellern weltweit machte.