DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Extreme in der Pharmazie

Veröffentlicht am Montag 26 Januar 2015 12:10:55 von rschilke,

Neue Medikamente können den Heilungsprozess verbessern, im Einzelfall allerdings auch die Kassen ruinieren.

Gilead brachte Anfang des Jahres 2014 den Wirkstoff Sofosbuvir zur Therapie der Hepatitis C auf den Markt und fordert dafür Euro 700 pro Pille - somit Euro 60.000 für einen Therapiezyklus. Die reinen Produktionskosten werden allerdings auf lediglich Euro 100 pro Therapiezyklus taxiert.

Würden alle 300.000 mit Hepatitis C infizierten Patienten in der Bundesrepublik mit Sofosbuvir behandelt werden, kostete dies die Kassen etwa Euro 18 Milliarden - das sind fast zwei Drittel der gegenwärtigen GKV-Jahresausgaben für Arzneimittel.

 


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Heilung durch Meditation? - Ein Vortrag an der LMU in München

Veröffentlicht am Montag 12 Januar 2015 13:25:06 von aschilke,

Am 22.01.2015 veranstaltet Prof. Dr. Imre Koncsik (Ludwig-Maximilians-Universität-München/Systematische Theologie) das Seminar „Heilung durch Meditation? – Der Weg zum inneren Frieden nach Rut Björkman“. Die Moderation der Veranstaltung hat Prof. Dr. Martin Thurner übernommen. Herr Koncsik wird einen Vortrag zum Thema „Heilung und Erlösung. Theologische Chancen und Grenzen der Meditation“, Prof. Dr. Stefan Bauberger (Phil.-Theol. HS München) einen Vortrag zum Thema „Was passiert in der Meditation? Ein fernöstliches Beispiel ganzheitlicher Erfahrung“ und Prof. Dr. med. Joachim Demling (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg/Psychiatrie und Psychotherapie) einen Vortrag zum Thema „Rahmenbedingungen der psychischen Heilung“ halten.

Koncsik, der Leiter unseres Instituts für nachhaltige Wohn- und Pflegekonzepte, umreißt den Inhalt der Veranstaltung wie folgt:

Die Vortragenden wollen sich mit dem Begriff Heilung auseinandersetzen. Heilung ist nicht klar definiert: der Begriff ist zu umfassend, als dass er auf körperliche, psychische, seelische oder existentielle Heilung begrenzt werden kann. Heilung ist kein fixer Zustand, sondern ein lebenslanger Prozess. Was Heilung bedeutet, hängt von der subjektiven Konstitution bzw. Präferenz ab, es kann bei jedem Menschen etwas anderes bedeuten.


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Das Glück unter neurologischen, medizinischen, philosophischen und psychotherape

Veröffentlicht am Dienstag 06 Januar 2015 11:13:15 von rschilke,

Das Glück unter neurologischen, medizinischen, philosophischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten

Der „Internationale Tag des Glücks" wird am 20. März 2015 gefeiert. Das Streben nach Glück hat zwischenzeitlich als originäres und individuelles Freiheitsrecht auch bei den Vereinten Nationen einen evidenten Platz eingenommen.

Die Forderung nach menschlichem Glücksstreben ist heute Gegenstand spezifischer Forschungen unter neurobiologischen, medizinischen, philosophischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten.

Aufsehen erregte die 1998 publizierte Studie der London School of Economics and Political Science, aus deren Untersuchungsergebnissen eine Rangliste von Glücksempfindungen erstellt wurde. Danach lagen im Ranking der Länder Bangladesch, Aserbaidschan, Nigeria, Philippinen und Indien auf den ersten Plätzen, obwohl sie weder eine fortgeschrittene Industrialisierung aufwiesen, noch zu den gutsituierten Ländern gehörten. Ganz im Gegenteil - die Pro-Kopf-Einkommen zählten zu den niedrigsten weltweit. Deutschland lag auf Platz 42 und würde heute nicht einmal mehr diesen  mittleren Rang einnehmen, weil unsere Mentalität auf einer gewissen Unzufriedenheit mit Zukunftsängsten basiert.

 


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Frohe Weihnachten und ein guten Rutsch ins Jahr 2015

Veröffentlicht am Dienstag 16 Dezember 2014 15:23:52 von rschilke,

Präsidium, Aufsichtsrat und Vorstand der Deutschen Eliteakademie wünschen ihren Mitgliedern und Freunden ein geruhsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr - genießen Sie die Festtage!

Blickt man auf 2014 zurück, dann erwies sich die BRD wahrlich als Insel der Seeligen. Während vielerorts große wirtschaftliche Probleme, Krisenherde, Kriege und Epidemien wüteten - man denke an die Annektierung der Krim, die immer noch schwelenden Kämpfe in der Ukraine, Syrien, dem Irak und in Afghanistan, die Ebola-Seuche in Liberia, Mali, Sierra Leone und Guinea - zeigte sich Deutschland als wirtschaftlich und sozial stabiler Faktor, stieg die Börse auf Höchststände, sank die Arbeitslosigkeit drastisch, ist der Wohlstand der Bundesbürger weit und breit sichtbar. Hier nimmt die BRD im Vergleich    zu den meisten anderen Ländern weltweit eine Spitzenstellung ein.

 


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Neue Nomenklatur für Psychopharmaka

Veröffentlicht am Montag 08 Dezember 2014 12:04:48 von rschilke,


von Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller, IEP

Die Benennung von Psychopharmaka hat sich seit Einführung der ersten Psychopharmaka entwickelt. Sie ist vielen, nicht nur Ärzten, inzwischen sehr vertraut, aber unter zahlreichen Aspekten nicht mehr zeitgemäß. Sie richtet sich in der Regel nach der zuerst zugelassenen Indikation für das jeweilige Medikament, und so kennen wir Antidepressiva, Antipsychotika, Anxiolytika, etc.

Allerdings entstehen schon seit langem im klinischen Alltag Probleme dadurch, dass Psychopharmaka häufig im Laufe ihrer weiterer klinischen und wissenschaftlichen Evaluierung andere Indikationen dazu erhalten haben, da erkannt wurde, dass sie auch bei anderen psychischen Erkrankungen helfen. So wirken viele Antidepressiva, wie z.B. die selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (selective serotonin reuptake inhibitors = SSRI), auch bei Angsterkrankungen, Antipsychotika nicht nur bei schizophrenen Erkrankungen, sondern auch bei Manien und bei bipolaren Depressionen (Depressionen im Rahmen manisch-depressiver Erkrankungen), usw.
Im klinischen Alltag ergibt sich dadurch die zu Missverständnissen führende Situation, dass z.B. ein  Patient, der an einer Angsterkrankung leidet, ein Medikament erhält, das als Antidepressivum bezeichnet wird, was den Patienten verwirrt. Oder ein Patient mit einer therapieresistenten Depression bekommt zusätzlich zum Antidepressivum ein Antipsychotikum (sogenannte add-on- oder Augmentationstherapie), um ein besseres therapeutisches Ansprechen zu erreichen. Die Tatsache, dass der Patient ein Antipsychotikum erhält, lässt ihn vermuten, dass er nun eine viel schlimmere Erkrankung hat als „nur" eine Depression. Diese und viele andere Probleme lassen sich vermeiden, wenn man Psychopharmaka nicht indikationsbezogen benennt, sondern nach ihren pharmakologischen Wirkmechanismen, wie dies z.B. auch in der internistischen Hypertonus-Therapie der Fall ist.