DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Vitamin-B12-Mangel vorbeugen

Veröffentlicht am Dienstag 23 August 2016 09:38:36 von rschilke,
Eine chronische Unterversorgung mit dem Vitamin B12 geht nicht nur mit unspezifischen Symptomen wie Abgeschlagenheit und gelegentlichen Magen-Darmbeschwerden einher, sondern auch mit Blutbildveränderungen sowie neurologischen und psychiatrischen Störungen. Zwischenzeitlich ist sogar das erhöhte Risiko für Alzheimer Demenz bei einem Vitamin-B12-Mangel belegt. Vitamin B12 zählt zu den essentiellen Vitaminen. Der Tagesbedarf ist durch eine normale Mischkost in der Regel einfach zu decken. Eine Unterversorgung droht im Besonderen älteren Personen aufgrund von Resorptionsstörungen sowie Vegetariern und Veganern.

Pressemitteilungen der DEA: Freier Arztberuf mit immer tieferen staatlichen Eingriffen

Veröffentlicht am Dienstag 16 August 2016 08:48:14 von rschilke,
Auf dem Kongress Freier Ärzte wurde harte Kritik geübt an den immer tieferen staatlichen Eingriffen in die ambulante Medizin. Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Udo Di Fabio sprach von einer gelenkten Marktwirtschaft im Gesundheitssystem. Einerseits seien die Honorare für ärztliche Leistungen gedeckelt, andererseits seien die freiberuflichen Praxisärzte aber unternehmerisch tätig. Aus Sicht des Verfassungsrechtlers Udo Di Fabio ist die Berufsfreiheit des Arztes zwar ein besonders wichtiges Gut, doch der Kostenaspekt sei ebenfalls von hoher Bedeutung und werde in der Abwägung vom Gesetzgeber als noch höherwertig eingeschätzt. Di Fabio sprach hier vom „Prototyp der gelenkten Marktwirtschaft“. Die ärztliche Tätigkeit als freier Beruf werde an den Rand gedrängt. Das Honorarbudget erinnere ihn an eine Comedy-Show, so Di Fabio: „Entweder ich bin angestellt oder ich bin selbständig, dann kann ich aber auch alle Leistungen abrechnen. Ein Bäcker verschenkt doch auch nicht die Hälfte seiner Brötchen“.

Pressemitteilungen der DEA: Vom Dauerstress zur Depression

Veröffentlicht am Dienstag 09 August 2016 10:51:12 von rschilke,
Die Münchner Professorin für Sozialwissenschaftliche Psychiatrie, Dr. Anne Maria Möller-Leinkühler, beschäftigte sich in den letzten Jahren intensiv mit Aspekten der Depression bei Männern und schrieb ein populärwissenschaftliches Buch mit dem Titel “Vom Dauerstress zur Depression“, das Anfang August 2016 im Verlag Fischer & Gann erschien und, mit prägnanten Beispielen unterlegt, beschreibt, wie Männer mit psychischen Belastungen umgehen und sie besser bewältigen können. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein über Besonderheiten der Depression bei Männern zu schärfen, um damit zu einer Entstigmatisierung der Depression beizutragen. Wer dieses Buch liest, wird sehr rasch erkennen, dass es Möller-Leimkühler beeindruckend gelang, die Thematik in eine durchaus spannende Lektüre – auf wissenschaftlicher Ebene - zu verwandeln, die an ausgewählten Beispielen zeigt, dass die Übergänge von Stress im Berufsleben oder in Beziehungskrisen zu anhaltenden krankhaften Erscheinungen oft fließend sind.

Pressemitteilungen der DEA: Transplantationsregister

Veröffentlicht am Montag 25 Juli 2016 14:21:09 von rschilke,
Am 6.7.2016 hat der Deutsche Bundestag den Gesetzesentwurf zur Errichtung eines bundesweiten Transplantationsregisters, in dem die bislang dezentral gewonnenen transplantationsmedizinischen Daten zusammengeführt werden, angenommen. Die Deutsche Transplantationsgesellschaft e.V. (DTG) sieht darin einen Meilenstein für die Weiterentwicklung der Transplantationsmedizin in Deutschland. Der Spitzenverband des Bundes der Krankenkassen, die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft werden damit gesetzlich beauftragt, eine Transplantationsregisterstelle sowie eine Vertrauensstelle im Einvernehmen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherungen einzurichten. Mit dieser seit langem von der DTG geforderten Gesetzesänderung wird eine wichtige bisherige Lücke in der Behandlung von Transplantationspatienten geschlossen, die zur Weiterentwicklung der Versorgung und Versorgungsforschung sowie zur Verbesserung der Transparenz in der Transplantationsmedizin führen soll. Während Langzeitergebnisse von Patienten nach Transplantation in vielen Ländern seit Jahren in Form von Registern verfügbar sind und dort dazu dienen können, die erzielten Ergebnisse zu verbessern, ist dies bis heute in Deutschland nicht möglich. Analogieschlüsse anhand der Daten aus anderen Ländern sind zudem problematisch, da sich zahlreiche Grundvoraussetzungen zur Transplantation im Vergleich mit Deutschland wesentlich unterscheiden.

Alle Themen: Aortenklappenstenose - eine häufige Alterserscheinung

Veröffentlicht am Dienstag 19 Juli 2016 09:14:20 von rschilke,
Die Prävalenz der degenerativ kalzifizierenden Aortenklappenstenose steigt mit zunehmendem Alter und damit die Notwendigkeit, individuelle Lösungen für diese Patientengruppe zu finden. Die Aortenklappenstenose ist die dritthäufigste kardiovaskuläre Erkrankung und das am häufigsten operierte Vitium. Die Herausforderung besteht darin, im Praxisalltag Patienten mit einer Aortenklappenstenose zu identifizieren. Der Hausarzt, der die Patienten über Jahre begleitet und behandelt, ist dafür prädestiniert. Die degenerativ kalzifizierende Aortenklappenstenose (AKS) ist erstlinig eine Erkrankung des fortgeschrittenen Alters. Die Prävalenz in Nordeuropa und den USA wird bei Patienten über 65 Jahren mit 2 bis 7 Prozent angesetzt. Bei den über 75-Jährign ist bei 30 Prozent der Patienten eine AKS bekannt und bei 84-Jährigen bei 50 Prozent. Die Beschwerden reichen von rascher Ermüdbarkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall bis hin zu Belastungsdyspnoe, Schwindel und Synkopen unter Belastung.