DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Ausländische Ärzte in der BRD

Veröffentlicht am Montag 30 März 2015 11:01:09 von rschilke,

Insgesamt arbeiten momentan 35.893 ausländische Ärztinnen und Ärzte in der BRD. Einzelne Kliniken müssten hierzulande schließen, wenn es diese ausländischen Mediziner nicht gäbe.

 
Der Eindruck, der sich auf den ersten Blick ergibt, dass in der Bundesrepublik zu wenig Ärzte ausgebildet werden, um diese Lücke zu schließen, erweist sich allerdings als falsch, da etwa dieselbe Zahl bundesdeutscher Ärzte im Ausland tätig ist, vorzugsweise in Österreich, der Schweiz und in den Vereinigten Staaten.
 

Pressemitteilungen der DEA: Deutsche Universitäten im internationalen Vergleich

Veröffentlicht am Montag 23 März 2015 13:20:07 von rschilke,

Die positive Nachricht zuerst - im internationalen Vergleich schneiden deutsche Universitäten gut ab, obwohl sie nicht die vordersten Plätze im weltweiten  Ranking einnehmen und es mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München nur zwei unter die ersten 50 schaffen, doch zieht man die international wichtigsten 200 Universitäten in der Bewertung hinzu, werden 12 bundesdeutsche Hochschulen dort genannt – somit ein sehr gutes Ergebnis.

 
Seit Jahren sehen das Academic Ranking of World Universities und die Times Higher Education World University Rankings sowie das QS World University Rankings das Massachusetts Institute of Technology, das California Institute of Technology, die Harvard University, die Stanford University und die Princeton University in den USA sowie die University of Cambridge und die Oxford University in England auf den ersten Plätzen.
 
 

Pressemitteilungen der DEA: Nachruf auf Carl Djerassi, „die Mutter der Pille“

Veröffentlicht am Montag 16 März 2015 09:55:07 von rschilke,

Nachruf auf Carl Djerassi, „die Mutter der Pille“

 
von Prof. Franz Schilke, DEA München
 
Bevor ich 2004 den damals 80-jährigen Carl Djerassi das erste  Mal traf, unterrichtete mich sein Büro in San Francisco, dass der Professor am Flughafen Frankfurt am Main ankäme und von dort den Zug nach Dresden nähme. Im Intercity könne man sich im Speisewagen zu einem mehrstündigen Gespräch mit dem Vielbeschäftigten treffen.
 
Ich nahm die Gelegenheit gerne wahr, um einen der wichtigsten Wissenschaftler, Kunstsammler, Gesellschaftskritiker und Autoren kennen zu lernen.
 
Geistig ungemein rege, sprach Djerassi ein mit leicht wienerischem Akzent gefärbtes, unterhaltsames Deutsch, durchwoben von zahlreichen amerikanischen Idiomen, die auch verdeutlichten, dass er 1939 mit 16 Jahren, von den Nazis verfolgt, Österreich verlassen musste und die USA seine neue Heimat wurde.
 

Alle Themen: Der Fall Gurlitt und die geforderten Reparationen

Veröffentlicht am Montag 09 März 2015 11:56:58 von rschilke,
Noch immer beschäftigt der Fall Cornelius Gurlitt deutsche Gerichte, selbst nachdem das Kunstmuseum in Bern das Erbe antrat.
 
Zwar verpflichteten sich die Vertreter des Museums, sämtliche so genannte Raubkunst aus der von seinem Vater, Hildebrand Gurlitt, kollektivierten Sammlung herauszugeben, doch ob es dafür wirklich Berechtigte gibt, wird außerordentlich schwer zu klären sein. Derartige Verfahren sind besonders komplex, denn Rechtssicherheit erfordert Geduld und die dafür notwendigen zweifelsfreien Beweise.
 
Während in der Vergangenheit die Nachfahren geraubter Gemälde häufig mit Photos aus den Räumlichkeiten der Vorfahren relativ einfach nachweisen konnten, was diesen während des Nazi-Regimes abhanden gekommen war, wurden Zeichnungen und Graphiken meist nicht ausgestellt, sondern in Mappen verwahrt. Zudem besaßen derartige Werke damals nur einen sehr geringen Ankaufswert. Gewogene Sammler erwarben Mappenware meist nur, um den Künstler zu unterstützen.
 

Pressemitteilungen der DEA: Psychopharmaka-Verbrauch in Deutschland

Veröffentlicht am Montag 02 März 2015 10:11:11 von rschilke,

 – GKV-Analyse anhand des Arzneimittel-Atlas 2014 -

 
von Prof. Dr .med. Dipl.-Psych. Gerd Laux, IEP München
 
 
Der ambulante Arzneimittelverbrauch in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird jährlich im vielzitierten Arzneiverordnungs-Report und seit 9 Jahren im Arzneimittel-Atlas publiziert. Dem ersteren können die Verordnungen und Ausgaben für einzelne Substanzen direkt entnommen werden, er beinhaltet auch kritische pharmakoökonomische und pharmakopolitische Kommentierung. Der Arzneimittel-Atlas stellt die Arzneimittelausgaben praxisgerecht auf Basis von Erstattungspreisen dar, betrachtet den Behandlungsbedarf und führt interessante regionale Analysen anhand von Landkarten auf. Er wird von Autoren des IGES Instituts herausgegeben und vom Verband forschender Arzneimittelhersteller finanziell unterstützt. Für die Inhalte zeichnen aber ausschließlich die Herausgeber und Autoren, kritisch begleitet durch einen wissenschaftlichen Beirat, verantwortlich.
 
Beim zentralen Thema Verbrauch von Arzneimitteln innerhalb der GKV wird deutlich, dass Rabatte die Ausgaben in hohem Maße beeinflussen, weshalb die Darstellung der Arzneimittelausgaben auf Basis von Erstattungspreisen erfolgt. Mit ca. 30 Mrd. Euro lagen die Arzneimittelausgaben der GKV infolge erhöhter Rabattsätze wieder auf dem Niveau des Jahres 2010. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben zu Lasten der GKV für Fertigarzneimittel betrugen im Jahre 2013 390 Euro. Von 30 detailliert betrachteten Indikationsgruppen konnte bei 11 ein Ausgabenrückgang von mindestens 10 Mio. Euro festgestellt werden, am höchsten war dieser mit 71 Mio. Euro bei den Psycholeptika infolge Generika-Substitution (Olanzapin, Quetiapin).