DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Ärztliche Raffgier

Veröffentlicht am Montag 14 April 2014 16:20:30 von rschilke,

Die Pflichtveröffentlichungen der Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungen in der BRD zeigen jährliche Einkommen, die im Einzelfall sogar weit über denjenigen des Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin oder der Minister von Bund und Ländern liegen.

Die gewählten Ärzte offenbaren, dass die soziale Seite ihres Berufsbildes nur noch eine untergeordnete Rolle spielt - angesichts dieser üppigen Nebeneinkünfte.
 


Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Vorschläge für das Krankenhaus der Zukunft

Veröffentlicht am Dienstag 08 April 2014 11:42:07 von aschilke,

 Von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux, IEP

Seit über 40 Jahren berät und evaluiert  das Unternehmen Lohfert & Lohfert AG Universitätskliniken und Krankenhäuser. Vorstand und Senior Christoph Lohfert hat jetzt ein lesenswertes Büchlein vorgelegt*). Seine Diagnose der Zustände in unseren Krankenhäusern ist besorgniserregend - einerseits haben wir eine medizinische Entwicklung mit bahnbrechenden Erfolgen und ein gut ausgestattetes Gesundheitssystem, andererseits große Unzufriedenheit bei Ärzten, Pflegepersonal und Patienten. In den Kliniken regieren nicht mehr die „Götter in Weiß", sondern längst der „Markt". Der Wettbewerb nährt eine Gesundheitswirtschaft, die alle möglichen Interessen befriedigt, nur die Patienten hinten anstellt. Mit seinem „medizinischen Prinzip" stellt Lohfert einen Gegenpol zum „ökonomischen Prinzip" vor und sieht dies als dringend notwendigen Therapievorschlag für unsere Krankenhäuser.


Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Beachtung von Subtypen der Depression

Veröffentlicht am Dienstag 01 April 2014 14:29:27 von aschilke,

 Beachtung von Subtypen der Depression, wichtig für eine adäquate psychopharmakologische Behandlung

Bericht von Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller, München

Die Depression ist im klinischen Erscheinungsbild und auch hinsichtlich der verursachenden Faktoren sehr vielgestaltig. Nach traditioneller Systematik kann man unterscheiden zwischen psychogenen (reaktive oder neurotische Depression), endogenen (anlagebedingte Depression) und somatogenen (hirnorganische oder körperlich bedingte Depression) Formen. Auch wenn diese Terminologie größtenteils heute im Rahmen der modernen internationalen Klassifikationssysteme nicht mehr genutzt wird, so tritt das Grundprinzip dieser triadischen Einteilung unter anderen Namen für die entsprechenden Krankheitskategorien doch noch immer weitgehend hervor. Damit sind gleichzeitig Behandlungsanleitungen  verbunden, z.B. in dem Sinne, dass bei der neurotischen Depression, die heute u.a. in der Kategorie Dysthymie zu finden ist, psychotherapeutische Verfahren besonders indiziert sind, während bei den somatogenen Depressionen primär die diagnostische Suche nach der verursachenden Gehirnerkrankung oder einer sonstigen körperlichen Erkrankung sowie deren Therapie im Vordergrund stehen. Abgesehen davon kann sowohl bei der Dysthymie als auch bei der somatogenen Depression eine Behandlung mit Antidepressiva sinnvoll sein.


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Daten zur psychiatrischen Versorgungsrealität

Veröffentlicht am Montag 24 März 2014 11:38:37 von aschilke,

Daten zur psychiatrischen Versorgungsrealität –  Diagnosen und Therapien niedergelassener Nervenärzte und Psychiater

Von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux, IEP

Seit geraumer  Zeit überwiegen in den Medien beim Themenkreis psychische Störungen und Krankheiten Beiträge zur Psychotherapie, auch im Positionspapier zur Weiterentwicklung der Versorgung psychisch Kranker der SPD-Bundestagsfraktion (2013) tauchen Psychotherapeuten an 17 Stellen auf, Psychiater an keiner einzigen Stelle. Die Vorstellung des amerikanischen Diagnosesystems DSM-5 fand in der Presse eine fast unglaubliche Beachtung, obwohl dieses Manual in Deutschland nicht versorgungsrelevant ist und bislang nur in englischer Sprache vorliegt. Dem aktuellen Psychiatrieplan des Landes Sachsen ist zu entnehmen, dass „die Behandlung von chronisch psychisch Kranken durch die niedergelassenen Fachärzte angesichts der bestehenden Finanzierungsbedingungen oft auf Pharmakotherapie beschränkt bleiben muss“. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wird das Problem der langen Wartezeiten auf einen Psychotherapie-Behandlungsplatz thematisiert, das Problem der Wartezeiten bei niedergelassenen Psychiatern findet in den Medien praktisch keine Beachtung, dringender Bedarf wird an Psychotherapeuten gesehen, die Forderung nach Zulassung von mehr Psychiatern wird kaum erhoben.


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Die meistzitierten Köpfe in den Klinischen Neurowissenschaften

Veröffentlicht am Donnerstag 20 März 2014 10:52:52 von rschilke,

Die aktuelle Publikationsanalyse 2007 bis 2011 der Klinischen Neurowissenschaften, veröffentlicht am 19.3.2014 im Laborjournal No. 3/2014, ergab, dass der Leiter des Instituts für evidenzbasierte Medizin in der Psychopharmakotherapie an der Deutschen Eliteakademie, Prof. Dr.  med. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller, als damaliger Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik an der LMU in München mit 6.438 Zitaten an 2. Stelle bei den meistzitierten Köpfen auf diesem Gebiet steht. Vor ihm wird Hans-C.

Diener von der Neurologischen Klinik der Universität Duisburg-Essen mit 6.962 Zitaten genannt, nach ihm folgen Werner Hacke von der Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg mit 6.352 Zitaten, Wolfgang Maier von der Psychiatrischen Universitätsklinik Bonn mit 5.994 Zitaten, Ludwig Kappos vom Neurologischen Universitätshospital in Basel mit 5.063 Zitaten sowie Florian Holsboer vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München mit 4.519 Zitaten.