DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Deutsche Forschungsgemeinschaft beschloss Maßnahmen gegen Mediziner

Veröffentlicht am Dienstag 21 Oktober 2014 08:08:33 von rschilke,

Deutsche Forschungsgemeinschaft beschloss Maßnahmen gegen Mediziner wegen bewusster Datenmanipulation

Der jetzt mit Maßnahmen belegte Mediziner Dr. Dennis Rottländer war Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulla C. Hoppe, früher Uniklinik Köln, jetzt Uniklinik Salzburg. Im Mai 2012 wurden der DFG Vorwürfe der Datenmanipulation in mehreren Publikationen angezeigt, in denen Hoppe selbst „corresponding author" ist, und die von der DFG gefördert worden waren. Einem Gutachter waren identische und gespiegelte so genannte „patch clamp"-Spuren in verschiedenen Abbildungen aufgefallen.

Im Oktober 2012 informierte Hoppe die DFG über das schriftliche Geständnis ihres früheren Mitarbeiters Rottländer, in dem dieser einräumte, in zwei der betroffenen Publikationen bewusst und systematisch elektrophysiologische Spuren gefälscht zu haben. Diese beiden Publikationen waren Gegenstand eines Antrags von Rottländer für ein DFG-Forschungsstipendium. Beide Publikationen wurden im Dezember 2012 mit dem ausdrücklichen Hinweis auf das Fehlverhalten von Rottländer zurückgenommen. Rottländer gab einen ihm in diesem Kontext verliehenen Preis und das Preisgeld zurück.

 


Pressemitteilungen der DEA: 10.000 Schlaganfälle pro Jahr wären vermeidbar

Veröffentlicht am Montag 13 Oktober 2014 15:40:36 von rschilke,


In Deutschland könnten 10.000 Schlaganfälle pro Jahr verhindert werden - das zeigte der erstmals vorgelegte Versorgungsreport Schlaganfall der DAK-Gesundheit, der die gesamte Versorgungskette beim ischämischen Hirninfarkt beleuchtet - von der Primärprävention, über die Behandlung, bis zur Rehabilitation. 9.400 Hirnschäden wären durch eine konsequente Behandlung von Vorhofflimmern, einem der wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfälle, vermeidbar, weitere 500 durch die verbesserte Versorgung von Menschen mit Beinahe-Schlaganfall. Ein generelles Problem für die gesetzlichen Krankenkassen besteht darin, dass sie Erkenntnisse aus der Versorgungsforschung aufgrund der Datenschutzbestimmungen auch bei lebensbedrohlichen Krankheiten nur sehr eingeschränkt nutzen dürfen, um Patienten oder Ärzte anzusprechen.

Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Wer einen Hirninfarkt erleidet und überlebt, ist oft körperlich stark eingeschränkt. Einer der Hauptrisikofaktoren für einen Schlaganfall ist Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung. Die Störung wird nur bei etwa zwei Drittel der Betroffenen entdeckt. Wenn sie diagnostiziert wird, erhält nur jeder zweite Patient geeignete Medikamente. Würde das Vorhofflimmern bei vier von fünf Patienten erkannt und behandelt werden, ließen sich in jedem Jahr 9.400 erstmalige Schlaganfälle vermeiden. Hinzu kommen die deutlich verminderte Lebensqualität und der dauerhafte Pflegebedarf bei zahlreichen Überlebenden, die bleibende Behinderungen zurückbehalten.
           


Pressemitteilungen der DEA: Spiritueller Wahn-Sinn?! - Ein Vortrag an der Universität Marburg

Veröffentlicht am Montag 06 Oktober 2014 08:41:22 von rschilke,

Am 16.10.2014 veranstaltet Prof. Dr. Imre Koncsik (Ludwig-Maximilians-Universität-München/Systematische Theologie) das Seminar „Spiritueller Wahn-Sinn?! - eine Anregung durch Rut Björkmann". Im Rahmen der Veranstaltung wird Koncsik einen Vortrag zum Thema „Die spirituelle Balance zwischen Sinn und Wahnsinn bei Rut Björkman", Prof. Dr. Thomas Noetzel (Philipps-Universität Marburg/Philosophie) einen Vortrag zum Thema „Philosophische Anfragen an eine authentische Spiritualität" und Prof. Dr. med. Joachim Demling (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg/Psychiatrie und Psychotherapie) einen Vortrag zum Thema „Hysterie, religiöser Wahn und eine gesunde Spiritualität in der Psychiatrie" halten.

Koncsik, der Leiter unseres Instituts für nachhaltige Wohn- und Pflegekonzepte, umreißt den Inhalt der Veranstaltung wie folgt:

Den Zuhörern sollen einige Inputs geben werden, um Chancen und  Grenzen einer philosophischen und religiösen Spiritualität im  Rahmen der  psychischen Genesung und Stabilisierung von  Menschen vorzustellen.

 


Pressemitteilungen der DEA: Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland wieder gestiegen!

Veröffentlicht am Montag 29 September 2014 17:14:20 von rschilke,

Die hohe Zahl der Drogentoten ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis einer verfehlten Drogenpolitik, teilte uns Winfried Holz, Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe mit und erklärte dazu, dass ein großer Teil der Todesfälle vermeidbar wäre, wenn in den meisten Bundesländern Drogenkonsumräume geschaffen würden, denn diese Einrichtungen retten nachweislich Leben. Holz wirft den Ländern Untätigkeit vor in Form von unterlassener Hilfeleistung.

Momentan gibt es in sechs Bundesländern (Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Saarland) so genannte Drogenkonsumräume, die 2013 rund 200 Menschen das Leben retteten. Sie verlagern den Konsum von Heroin und anderen Drogen aus der Öffentlichkeit in ein hygienisches Umfeld mit medizinischer Betreuung und Beratungsangeboten zu Schutz- und Therapiemöglichkeiten. Die Abgabe von sterilen Spritzen und Konsumutensilien verhindert HIV- und Hepatitis-Infektionen, klärt Winfried Holz auf.
 


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Induzieren/verstärken Antidepressiva Suizidalität Depressiver?

Veröffentlicht am Dienstag 23 September 2014 10:24:51 von aschilke,

Induzieren/verstärken Antidepressiva Suizidalität Depressiver? Oder: Erhöhen Antidepressiva bezogene Warnungen von Zulassungsbehörden das Suizidrisiko?

von Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller, IEP

Erstere Frage erscheint zunächst kontraintuitiv, da Mediziner wie auch Laien davon ausgehen, dass Antidepressiva Suizidalität reduzieren, zusammen mit der Besserung von Stimmungs-und Antriebslage. Es muss aber zur Kenntnis genommen werden, dass unter bestimmten Umständen Antidepressiva eine schon im Rahmen der Depression bestehende Suizidalität verstärken oder sogar Suizidalität induzieren können. Verschiedene Risikofaktoren können dazu beitragen, wie z.B. Patienten im Kindes-/Jugendalter, Persönlichkeitsbesonderheiten wie insbesondere die Borderline-Störung, sonstige individuelle Dispositionen, Behandlung mit nicht sedierenden/ stimulierenden Antidepressiva, Akathisie (Sitzunruhe) im Rahmen der Behandlung mit Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs). Der behandelnde Arzt sollte solche Risikofaktoren im Auge behalten und obendrein während der Behandlung mit Antidepressiva regelmäßig und sorgfältig den Therapieerfolg wie auch Veränderungen oder Neuauftreten von Suizidalität regelmäßig und sorgfältig monitorieren. Die klinische Erfahrung zeigt, dass unter diesen Bedingungen die positiven Effekte der Antidepressiva-Behandlung eindeutig überwiegen und suizidale Risiken weitgehend verhindert werden können.